– ein tolles Reiseziel für eine Klassenfahrt, mitten in Europa. Wir waren mit der Klasse Z8a und der Klasse Z10a unterwegs.
Es steht wohl keine zweite Stadt so sehr für die bewegte deutsch-französische Vergangenheit wie Straßburg. Es wird deutlich, dass Französisch lernen nicht nur die Sprache lernen bedeutet, sondern die Kultur kennen lernen, Sprache lernen trägt zu Demokratie- und Friedensbildung bei. Nirgends wird das deutlicher als in einer der Hauptstädte der EU, was uns besonders beim Besuch des Europaparlaments auffiel.
Bei einer Stadtführung wurde deutlich, welche Gebäude und Stadtviertel aus deutscher bzw. französischer Zeit stammen. Auch die deutsche Stadtführerin, die vor 60 Jahren einen Franzosen geheiratet hatte, ist ein hervorragendes Beispiel für die Freundschaft über die Grenzen hinweg. Ein beliebter Treffpunkt in Straßburg ist der Platz für der Cathédrale Notre-Dame. Besonders die Beleuchtungen am Abend sind sehr beeindruckend.
Auf einer Bootsfahrt auf der Ill konnten wir die Architektur bestaunen und viel Geschichtliches über Straßburg erfahren. Um ins alte, berühmte Stadtviertel „la petite France“ zu gelangen, mussten wir sogar schleusen.
Bepackt mit Baguettes zum Mittagssnack sind wir mit dem Bus ins Rheinkraftwerk nach Iffezheim gefahren. Dort wird umweltfreundlicher Strom mithilfe von Wasserkraft produziert. Wir haben zur Einführung eine Präsentation gehört, um uns vorzubereiten. Danach starteten wir mit der Tour und sahen einen Kanal, der für Fische gebaut wurde, um den aufgestauten Rhein an dieser Stelle passieren zu können.
Am nächsten Tag besuchten wir das Schloss Haut-Koenigsbourg besucht. Das Schloss ist eine alte Burg im Elsass und liegt auf einem Berg. Von dort aus hatten wir eine schöne Aussicht über die Landschaft. Wir konnten das Schloss besichtigen und etwas über seine Geschichte erfahren. Danach waren wir im Affenpark, wo hunderte Berberaffen leben, die sich frei im Park bewegen können und auf die Auswilderung vorbereitet werden. Wir haben die Affen beobachtet und auch eine Fütterung gesehen. Dabei konnten wir sehen, wie die Affen miteinander umgehen und ihr Futter bekommen.
Am letzten Abend haben wir alle zusammen mit der regional-typisch Flammkuchen gegessen. Es war ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Fahrt.