Der Appell: Die Welt braucht Heldentaten – Junge Talente beim »Bunten Abend« in der Aula der Oberschule in Weener (RZ vom 21.04.2018)

Applaus, Applaus – am Schluss mussten noch mal alle Akteure auf die Bühne.

Rund 100 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Weener haben gemeinsam am Donnerstag einen »Bunten Abend« gestaltet. Von Ilka Himstedt

WEENER. »Die Welt braucht Heldentaten, und nicht Menschen, die immer nur dasselbe sagen. (…) Unsere Kinder wollen leben: Ihr müsst sofort erwachen!« Das war
schon ein ganz besonderer Moment am Donnerstagabend, als Diana Göckener bei einem Poetry-Slam ihren Beitrag »Unsere Erde« präsentierte. Bei den nachdenklichen Zeilen über den Erhalt des Lebens kam bestimmt der ein oder andere der rund 300 Besucher des »Bunten Abends« in der Aula der Oberschule Weener ins Grübeln. Allerdings nur für einen kurzen Moment, denn das etwa anderthalbstündige Programm war gespickt mit den unterschiedlichsten Darbietungen, sodass kaum Zeit zum Reflektieren war. Rund hundert Akteure der Klassen 5 bis 10 trauten sich auf die Bühne; teilweise sogar ganz allein, wie etwa Luna Troschke mit dem Song »Bis hier und noch weiter« von Adel Tawil oder Timo Reemtsema mit dem Schlager »Kinder des Lebens«. Aber ob solo oder in der Gruppe, alle Akteure hatten sich auf diesen Abend intensiv vorbereitet. Und mit Spannung wurden die Darbietungen nun von den Mitschülern, den Lehrern und den Familienangehörigen erwartet.

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Einblicke ins Nachbarland – Neun Schüler aus den Niederlanden waren an der Oberschule in Weener zu Gast (RZ vom 20.04.2018)

Sytse, Katrien und Froukje (von links) bestaunten im Heimatmuseum die Knochenfunde des Mammuts.

Unterschiede zwischen der deutschen und niederländischen Kultur gibt es viele – zum Beispiel beim Grillen.
Von Tim Boelmann

WEENER. Schon seit drei Jahren besteht ein Austauschprogramm der Oberschule in Weener mit der Schule »Bogerman« in Wommels (bei Sneek). An drei Tagen lernten die neun Schüler aus den Niederlanden die Menschen und Kultur im Rheiderland kennen. »Die Grenzen in den Köpfen gibt es bei den Jüngeren nicht mehr«, sagt Lehrerin Annegret Mendel, die seit 23 Jahren in den Niederlanden Deutsch unterrichtet. Früher habe es viel mehr Vorurteile gegeben. »Es ist wichtig, nicht nur die Sprache zu lernen, sondern auch die Kultur und das Familienleben kennen zu lernen«, sagt Lehrerin Sabrina Koetsier von der Weeneraner Oberschule, an der 50 Schüler in zwei Wahlpflichtkursen die niederländische Sprache erlernen. Viele Schüler hätten im »Grenzgebiet« immer mehr mit Niederländern Kontakt, erklärt sie das große Interesse am Unterricht. Durch die Unterbringung in Gastfamilien können die niederländischen Schüler nicht nur ihre Sprachkenntnisse vertiefen, sondern auch die kulturellen Unterschiede erleben. Theoretisch vermittelte Inhalte im Unterricht werden so ganz praxisnah »unterrichtet«.
Die neun Austauschschüler aus den Niederlanden verbrachten seit Dienstag drei erlebnisreiche Tage in Weener. Zum Auftakt nahmen die Austauschschüler am Unterricht an der Oberschule teil. Auf dem Programm standen auch noch Ausflüge in den Papenburger »Zeitspeicher«, in den Kletterwald nach Surwold und ins Heimatmuseum nach Weener. An einem Abend wurde auch gemeinsam auf dem Schulhof der Oberschule in Weener gegrillt. Dabei sind Unterschiede zwischen den Nachbarländern deutlich geworden. »Die Bratwürste sind heiß begehrt. Und auch die Vielfalt von Salaten beim Grillen kennen wir in den Niederlanden so nicht«, sagt Lehrer Annegret Mendel. Deshalb werden wohl auch die Weeneraner Oberschüler oder Lehrkräfte beim Gegenbesuch Mitte Juni einige Bratwürste als Gastgeschenk im Gepäck dabei haben.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 20.04.2018 (http://rheiderland.de/)

Frankreichaustausch 2018

Gesamtfoto beim Abschlusstreffen.

Vom 3. bis zum 11. April waren 19 Schüler/innen des Collège Le Castillon aus Les Pieux mit ihren beiden Begleitern Lilian Godefroy Greven und Pierre Paris zu Gast an der Oberschule Weener. Die deutschen Schüler/innen hatten bereits im Herbst 2017 ihre Gastgeschwister im Rahmen eines 10-tägigen Aufenthaltes in der Normandie kennengelernt und so gab es ein herzliches und fröhliches Wiedersehen. Das abwechslungsreiche Programm sah unter anderem die Teilnahme am Unterricht, eine Fahrt zur Gedenkstätte Esterwegen und zur Meyer Werft, den Besuch des Klimahauses in Bremerhaven sowie eine Radtour und Besichtigung des Windparks von ENOVA mit anschließendem Boßeln vor. Mit einem anschauungsreichen Besuch des Heimatmuseums und einer Stadtrallye lernten die Gastschüler die Stadt ihrer Partnerschule noch ein wenig näher kennen.
Wie immer verflog die Zeit viel zu schnell und so hieß es am Abfahrtstag nach einer kleinen Abschlussfeier in der Mensa: À la prochaine – spätestens im Herbst sehen wir uns in Les Pieux wieder.

Bunter Abend an der Oberschule Weener am 19.04.2018

Auch in diesem Jahr findet am 19.04.2018 um 18:30 Uhr in der Aula der traditionelle Bunte Abend an der Oberschule Weener statt. Viele SchülerInnen und Schüler sowie einige tatkräftige KollegInnen bereiten ein illustres Programm vor, das Jung und Alt viel Freude bereiten wird. Die meistens schnell vergriffenen Karten können ab dem 09.04.2018 in den Sekretariaten aller Gebäude erworben werden.

In diesem Jahr erwarten Sie verschiedene Solovorträge sowie einige Songs z.B. von den Imagine Dragons und Adele. Auch die Schulband sowie die WPKs Musik aus Jahrgang 9 und 10 sind wieder mit dabei. Mehr wird an dieser Stelle jetzt aber nicht verraten, wir wünschen gute Unterhaltung.

Schon die Eltern kamen nach Weener – Schüler aus Les Pieux eingetroffen

Die Schülergruppe aus Les Pieux in Frankreich mit ihren Begleitern Pierre Paris (Zweiter von rechts) und Lilian Godefroy-Greeven (links) mit Schülern der Oberschule Weener, ihrem Schulleiter Dirk Kaiser (Dritter von links) sowie Lehrerin Amke Boelsen (Siebte von rechts) und Weeners Bürgermeister Ludwig Sonnenberg (Zweiter von rechts).

RZ WEENER. Eine Gruppe französischer Schülerinnen und Schüler aus Les Pieux ist am Mittwoch zusammen mit Schülern der Oberschule im Rathaussaal von Weener offiziell empfangen worden. Die französischen Schüler und ihre Begleiter waren am Dienstagabend in Weener eingetroffen. Die Gruppe hält sich noch bis zum 11. April in Weener auf. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Besichtigung der Firma Weener Plastik, der Gedenkstätte Esterwegen, der Papenburger Meyer Werft, des Klimahauses Bremerhaven und des Friesengestüts in Bunderhee. In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Sonnenberg die Bedeutung des Schüleraustausches für die Städtepartnerschaft.

Der Austausch auf schulischer Ebene findet seit 33 Jahren statt. Folglich berichteten einige der Gastschülerinnen und –schüler, dass bereits ihre Eltern am Schüleraustausch teilgenommen haben und dies sie in ihrer Entscheidung bestärkte, eine Deutschklasse zu besuchen. Sie hoffen, dass auch ihre eigenen Kinder später einmal beim Austausch mitmachen werden. Aus dem Schüleraustausch entstand im Jahr 1992 die offizielle Partnerschaft zwischen der französischen Gemeinde Les Pieux und der Stadt Weener. Erst im vergangenen Jahr war das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft in Weener gefeiert worden. Bürgermeister Sonnenberg dankte all denjenigen, die den Schüleraustausch und die Städtepartnerschaft unterstützt haben und weiterhin unterstützen und wünschte den Besuchern viele schöne Erlebnisse während ihres Aufenthaltes in Weener.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 07.04.2018 (http://rheiderland.de/)

Ausflug der Gesunde Snacks AG zum Combi Markt in Weener

Die Koch AG von Frau Theilen

Statt wie sonst am Donnerstag in der Schulküche leckere kleine Mahlzeiten zuzubereiten, ist die AG „Gesunde Snacks“ von Frau Theilen diesmal zu einer Supermarkt Rallye im Combi Markt Weener zu Gast gewesen. Anhand von praktischen Beispielen erklärte Frau Behrends vom Combi Ernährungsservice die Ernährungspyramide. Danach mussten in kleinen Gruppen interessante Fragen zum Thema gesunde Ernährung gelöst werden und im Markt ging es dann auf die Suche nach entsprechenden Lebensmitteln. Zum Abschluss überraschte der Combi Markt die Gruppe mit einem toll aufgebauten, gesunden Snack-Buffet.
Vielen Dank an Frau Behrends und den Combi Markt Weener!

Klassenfahrt der Z8a in den Harz im Schuljahr 2017/18

Die Klasse Z8a – angekommen im Harz.

Ziel der diesjährigen Klassenfahrt der Z8a vom 12. bis 16. März war das Waldpädagogikzentrum (WPZ) Harz im Forsthaus Ahrendsberg bei Bad Harzburg. Das WPZ führt seit vielen Jahren sogenannte Jugendwaldeinsätze durch. Ganz im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung werden hier Kinder und Jugendliche an die Arbeit von Förstern und Forstwirten herangeführt, erkennen die Bedeutung der Flora und Fauna des Waldes und erleben hautnah, wie wichtig Umweltschutz und Umweltbewusstsein sind. Da es viel zu tun gab, begann jeder Tag auch schon um 06:30 Uhr. Rein in die Arbeitskluft, noch schnell gefrühstückt und ein Brötchen für das Waldfrühstück geschmiert und ab zum Treffpunkt vor dem Forsthaus. Nach der morgentlichen Begrüßung und der Einweisung durch den Forstwirt und Waldpädagogen Swen, ging es auch gleich los. Es wurden Bretter und Werkzeug in die Bullis und Anhänger verladen und das ein oder andere Paar Gummistiefel und Arbeitshandschuhe nochmal zurecht gelegt. Einem arbeitsreichen Vormittag im wunderschönen Harzer Wald stand nun Nichts mehr im Wege. Jede von insgesamt drei Gruppen hatte einen anderen Standort und eine andere Aufgabe irgendwo tief im Wald – erstaunlich, welch verschlungene Pfade sich die Forstwirte merken können. Ein Team schaffte Bretter und Latten in den Wald, um dort einen Hochsitz zu errichten. Denn, gejagt wird nicht zum Vergnügen, sondern um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten. Seitdem größere Beutegreifer wie zum Beispiel der Wolf fehlen, muss der Mensch den Bestand von Rot- und Schwarzwild ständig kontrollieren und regulieren. Eine weitere Gruppe sorgte durch das Anlegen von speziellen Schutzmanschetten dafür, dass junge Bäume von Fraß- und Bissspuren verschont bleiben, damit aus Ihnen kräftige und gesunde Bäume werden.

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Mut zur Ausbildung fördern (RZ vom 29.03.2018)

Es war eine lehrreiche Zeit: Nach dem Praktikum stellten sich Schüler, Ausbilder und Lehrer für ein Gruppenbild auf.

Schüler der Weeneraner Oberschule absolvierten ein Praktikum auf der Meyer Werft Die Schüler aus dem Rheiderland schnupperten Werft-Luft und knüpften erste Kontakte für ihre berufliche Zukunft. Von Tim Boelmann
PAPENBURG. Von der Planung bis zum fertigen Produkt: Die Meyer Werft in Papenburg intensiviert die Kooperation mit der Weeneraner Oberschule. Neun Schüler haben vor den Osterferien an einem besonderen Praktikum zur Berufsorientierung teilgenommen. Dabei wurde nicht nur Theorie vermittelt, sondern auch ganz praktisch gearbeitet. Das Praktikum soll deutlich machen, dass sich eine fundierte Ausbildung auszahlt. »Der Mut, diesen Schritt zu gehen, soll gefördert werden«, sagte Oberschuleiter Dirk Kaiser im RZ-Gespräch.

Mehr als zwei Wochen lang haben neun Schüler und Schülerinnen in zwei Gruppen in der Ausbildungswerkstatt »Werft-Luft« geschnuppert. Es wurde geplant, gesägt, geschraubt und gebohrt. Fünf Oberschüler bauten unter Anleitung insgesamt fünf große Sitzbänke, die nach den Osterferien auf dem Gelände der Oberschule aufgestellt werden sollen. »Die Schüler haben alles gut umgesetzt«, ist Ausbilder Theodor Friesenborg mit der geleisteten Arbeit zufrieden. Neben ihm standen auch zwei Meyer-Azubis den Oberschülern mit Rat und Tat zur Seite. »Wir haben gut zusammengearbeitet «, sagt Achtklässlerin Leonie. Nach dem Praktikum könnte sich Leonie vorstellen, den Beruf des Schweißers zu erlernen. Aber auch die Industriekauffrau ist noch im Rennen, sagte sie. »Wir haben viel gelernt«, sagt ihre Klassenkameradin Nadine. Sie war sogar in einem Team an Bord des Kreuzfahrtschiffes »Norwegian Bliss«. »Verlaufen habe ich mich nicht«, sagt sie. Nadine durfte unter Aufsicht zum Beispiel auch einen Druckmesser anbringen.

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