Neben zahlreichen vorweihnachtlichen Aktivitäten wie Besuchen von Weihnachtsmärkten oder des Weihnachtskinos, der täglichen Verlosung von Adventskalendergeschenken und der Stutenkerlverlosung stand der Dezember auch im Zeichen von verschiedenen Präventionsveranstaltungen.
So waren erneut Beamte der Bundespolizei mit dem Zivilcouragetraining vor Ort und brachten dazu gleich ein Zugabteil mit.
Dabei gaben sie Tipps, wie man in kritischen Situationen ein umsichtiges Zeugen-Helfer-Verhalten zeigt, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Das Angebot richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen. Neben theoretischen Inhalten kam auch die Praxis nicht zu kurz. Wie man in kritischen Situationen richtig reagiert wurde in praktischen Übungen demonstriert. Fazit der Schülerinnen und Schüler: Zivilcourage kann man lernen – je früher, desto besser.
Frau Garen, Präventionsfachkraft bei der Stadt Weener, und eine Kollegin waren mit einem workshop im Jahrgang 9 im Einsatz.
Dabei ging es um die sogenannte „Loverboy-Masche“. Diese ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet. Expert*Innen gehen von einer hohen Dunkelziffer aus – betroffen sind vor allem Mädchen und junge Frauen. Daher ist es umso wichtiger, junge Menschen, Mädchen wie Jungs, darauf aufmerksam zu machen, einerseits, damit sie sich selbst vor der Masche schützen können, andererseits, damit sie möglicherweise auch Anzeichen der Loverboy-Masche in ihrem Umfeld wahrnehmen, und somit andere davor schützen können.







