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Oberschule
Weener
Ganztagsschule mit gymnasialem Angebot
Europaschule in Niedersachsen
Herzlich Willkommen!
Der Übergang in Jahrgang 6 – Kurse & Schulzweige
Elterninformation · September 2025
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Worum geht es heute

Unser Fahrplan für diesen Abend

1Wie ist die Oberschule aufgebaut?
2Durchlässigkeit zwischen den Zweigen
3Abschlüsse an der OBS Weener
4Beratung & zusätzliche Förderung
5Wahlpflichtkurse & Profile
6Der Weg zur Schulzweig-Zuordnung
7Die Kriterien – und wie gerechnet wird
8Zwei Rechenbeispiele zum Mitdenken
Organisation der Oberschule

Drei Zweige – ein gemeinsamer Weg

An der Oberschule lernen alle Kinder gemeinsam – und werden zugleich auf ihrem eigenen Niveau gefördert. Dafür gibt es drei Anspruchsebenen:

G·Zweig

Unterricht nach dem Kerncurriculum der Hauptschule. Im Jahrgang 10 kann optional der Realschulabschluss erworben werden.

E·Zweig

Unterricht nach dem Kerncurriculum der Realschule.

Z·Zweig

Unterricht nach dem Kerncurriculum des Gymnasiums.

Ab Jahrgang 7 lernen alle Kinder in einer Tabletklasse.
So geht es weiter

Vom gemeinsamen Start zu den Schulzweigen

Jahrgang 5
Jahrgangsbezogen · Binnendifferenzierung im Klassenverband
Jahrgang 6
Jahrgangsbezogen · G/E- und Z-Kurse in Deutsch, Mathematik & Englisch
Z·Zweig
Jahrgang 7–10
E·Zweig
Jahrgang 7–10
G·Zweig
Jahrgang 7–9 (evtl. 10)
Ein Wechsel ist nach jedem Schulhalbjahr möglich.
Durchlässigkeit

Wechsel sind jederzeit möglich

Z
Gymnasialniveau
E
Realschulniveau
G
Hauptschulniveau
In Klasse 5 und 6 zeigen sich oft deutliche Entwicklungen – deshalb ist kein Weg endgültig. Ein Kurs- oder Schulzweigwechsel ist möglich, und zwar ohne Ortswechsel, ohne Gebäudewechsel und ohne den Verlust des Freundeskreises.
Was wir beobachten

Kinder entwickeln sich – wir schauen genau hin

Gerade in Klasse 5 und 6 verändern sich Kinder stark. Diese Bereiche beobachten wir, weil sie sich oft sichtbar entwickeln:

KonzentrationAufmerksamkeitMotivationBelastbarkeitLernstrategienInteressenFleiß und Sorgfaltu. a.
Weil sich hier so viel bewegt, halten wir den Übergang bewusst offen und durchlässig.
Abschlüsse

Viele Wege führen zum Ziel

Am Ende des 9. Schuljahrgangs

Hauptschulabschluss
→ HS/G 10, BBS, Ausbildung
Abschluss der Förderschule (Schwerpunkt Lernen)
→ HS/G 10, BBS

Am Ende des 10. Schuljahrgangs

Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss
→ BBS, Ausbildung
Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
→ BBS, Ausbildung
Erweiterter Sekundarabschluss I
→ BBS, Gymnasiale Oberstufe, Ausbildung
Beratung & Unterstützung

Ihr Kind ist nicht allein

Schulsozialarbeit

Frau Theilen

Beratungslehrkräfte

Frau Piehl

Sonderpädagogik

Frau Gocke-Ordobazari, Frau Kochan

Agentur für Arbeit

Frau Sanders

Zusätzliche Förderung

Mehr Unterricht – veränderte Stundentafel

  • In Jahrgang 7 und 8 (G-Zweig) gibt es seit diesem Schuljahr einen zusätzlichen Verfügungsunterricht am Nachmittag, um Basiskompetenzen zu stärken.
  • Laut Stundentafel werden Mathematik und Deutsch in Jahrgang 6 mit je 4 Stunden unterrichtet.
  • Neu: eine zusätzliche Förderstunde in Englisch und Mathematik für alle Kinder – und zwar am Vormittag. Dafür rückt das Fach Sport in den Nachmittag.
Vorteile des Modells

Warum sich der Mehraufwand lohnt

Dieses Modell bringt für alle Kinder Vorteile:

  • Die Förderstunden erteilt die Lehrkraft, die das Fach auch wirklich in der Klasse unterrichtet.
  • Die zusätzlichen Stunden helfen bei der Orientierung, welcher Schulzweig in Jahrgang 7 passt.
  • Kinder mit Förderbedarf in De/Ma können trotzdem einen zusätzlichen Wahlpflichtkurs wählen.
  • Insgesamt profitieren alle vom zusätzlich erteilten Unterricht.
Wahlpflichtkurse & Profile

Erst ausprobieren, dann entscheiden

  • In Jahrgang 6 wählen die Kinder zwischen Französisch, Niederländisch und vier Profilen.
  • Im 1. Halbjahr gibt es eine Orientierungsphase: jedes Profil wird je 4 Wochen ausprobiert.
  • Im 2. Halbjahr wird endgültig gewählt – zwischen einer Sprache, Natur & Handwerk, Gesundheit & Soziales, Schülerfirma oder Musik & Kunst. Hier gibt es eine Note.
  • In Jahrgang 7 wird erneut gewählt – diese Wahl gilt dann zwei Jahre.
  • In Jahrgang 9 folgt die endgültige Profilwahl bis zum Abschluss.
Kurs- & Schulzweigzuweisung

Für die Klassenstufen 6 und 7

Jetzt kommt der Kern des Abends: Wie kommt Ihr Kind zu seinem Kurs und seinem Schulzweig?

Wichtig vorab: Vor der Schulzweig-Zuordnung erhalten Sie zwei Elterninformationsschreiben. Sie werden also frühzeitig eingebunden und nichts wird über Ihren Kopf hinweg entschieden.
Der zeitliche Ablauf

Wann Sie was erfahren

1
Klasse 5 · 2. Halbjahr
Kurszuteilung in De/Ma/En (G · E · Z)
i
mit Zeugnis 5/2
1. Elterninformation für Klasse 6
2
Klasse 6 · 1. Halbjahr
Trendmitteilung
i
mit Zeugnis 6/1
2. Elterninformation
3
Klasse 6 · 2. Halbjahr
Schulzweig-Zuordnung
Die Fachleistungsdifferenzierung in Mathematik, Englisch und Deutsch beginnt bei uns ab dem 1. Halbjahr der Klasse 6.
Fachleistungskurse

Fördern und fordern auf dem richtigen Niveau

In den Fächern De/Ma/En lernt Ihr Kind in einer von drei Leistungsebenen – passend zu Leistungsfähigkeit und Arbeitsweise:

G-Kurs
mit Grundanforderungen
E-Kurs
mit erhöhten Anforderungen
Z-Kurs
mit Zusatzanforderungen
Bei einer veränderten Leistung kann Ihr Kind in einen anderen Fachleistungskurs wechseln – auch hier gilt: durchlässig.
Die Kriterien

Mehr als nur der Notendurchschnitt

Die Trendmitteilung und die Einordnung in einen Schulzweig stützen sich nicht nur auf Noten, sondern auf mehrere Kriterien:

  • Zensurendurchschnitt
  • Pädagogische Kriterien (Kind-Umfeld-Bezug)
  • Perspektivische Lernentwicklung
  • 2. Fremdsprache (für Z-Kurse)
  • Entscheidung der Klassenkonferenz
Rechtliche Grundlage: Verordnung über den Wechsel zwischen Schuljahrgängen und Schulformen (WeSchVO).
Die Notenumrechnung

Alles auf eine gemeinsame Ebene

Oft hat ein Kind die drei Hauptfächer auf unterschiedlichen Niveaus. Damit man die Noten trotzdem vergleichen kann, rechnet man alles auf das E-Niveau um:

G-Kurs
+1
eine Stufe schlechter gerechnet
E-Kurs
±0
bleibt unverändert
Z-Kurs
−1
eine Stufe besser gerechnet
Beispiel: Eine 4 im G-Kurs entspricht umgerechnet einer 5 auf E-Niveau. Eine 3 im Z-Kurs entspricht einer 2 auf E-Niveau.
Rechenbeispiel 1

Mathe im G-Kurs – so wird gerechnet

FachKursNote → E-Niveau
DeutschE-Kurs4
EnglischE-Kurs4
MathematikG-Kurs4 5(+1)
Summe De/Ma/En4 + 4 + 5 = 13
Weitere Fächer:
Geschichte 3 · Erdkunde 3 · Biologie 3 · Physik 4 · Religion 4 · Textiles Gestalten 3 · Sport 2 · WPK 4
Summe weitere Fächer: 26
Durchschnitt Deutsch, Mathematik, Englisch
4,33
Durchschnitt weitere Fächer (26 : 8)
3,25
Rechenbeispiel 2

Gemischte Niveaus – G hoch, Z runter

FachKursNote → E-Niveau
DeutschE-Kurs4
EnglischG-Kurs4 5(+1)
MathematikZ-Kurs3 2(−1)
Summe De/Ma/En4 + 5 + 2 = 11
Weitere Fächer:
Erdkunde 4 · Biologie 4 · Physik 3 · Religion 4 · Kunst 3 · Textiles Gestalten 3 · Sport 2 · WPK 4
Summe weitere Fächer: 27
Durchschnitt Deutsch, Mathematik, Englisch
3,66
Durchschnitt weitere Fächer (27 : 8)
3,375
Vielen Dank!
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit Ihrem Kind.
Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gern an – in der Beratung, beim Elternsprechtag oder direkt bei der Klassenlehrkraft.
Oberschule Weener · Wiesenstraße 4, 26826 Weener · info@obs-weener.de
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Alle Themen im Überblick
01
Willkommen
02
Fahrplan
03
Organisation
04
Schulzweige
05
Durchlässigkeit
06
Was wir beobachten
07
Abschlüsse
08
Beratung
09
Förderung
10
Vorteile
11
Profile
12
Zuweisung
13
Zeitlicher Ablauf
14
Fachleistungskurse
15
Kriterien
16
Notenumrechnung
17
Beispiel 1
18
Beispiel 2
19
Danke