Oberschule Weener Logo

Oberschule

Weener

Ganztagsschule mit gymnasialem Angebot
Europaschule in Niedersachsen

Protokoll – Fachkonferenz Technik & Werken

Datum
18.02.2026
Zeit
19:00 – 19:45 Uhr
Ort
OBS Weener, Wiesenstraße 4, 26826 Weener – Raum: Werkraum
Leitung
Jan Becker
Protokollant
Matthias Carmona Schneider
Erstellt am
02.03.2026
Hinweis zur Protokollform
Das Protokoll wurde KI-gestützt aus einem Gesprächstranskript zusammengeführt. Aussagen werden inhaltlich zusammenfassend und ergebnisorientiert dokumentiert. Bei Rückfragen oder Korrekturwünschen bitte an die Fachkonferenzleitung wenden.

Tagesordnung

  1. Fristgerechte Ladung & Formalia
  2. Raumnutzung: Technikraum, Maschinenraum & Lagerorganisation
  3. Curriculum WPK Jahrgang 6 – Betriebsbesuch & Verbrauchsmaterial
  4. Materialbestellungen & Geräteanschaffungen
  5. Projekt Lernbüro-Trennwände (Pilotphase SOL)

TOP 1 – Fristgerechte Ladung & Formalia

Die Fachkonferenzleitung stellt fest, dass die Ladung fristgerecht erfolgt ist. Die vorliegende Tagesordnung wird ohne Änderungswünsche beschlossen.

Ergebnis
Ladung bestätigt. Tagesordnung einstimmig angenommen.

TOP 2 – Raumnutzung: Technikraum, Maschinenraum & Lagerorganisation

2.1 Aufräumen & Ordnung im Technikraum

Der hintere Bereich des Technikraums ist unübersichtlich und enthält nicht mehr benötigtes Material (u.a. alte Raketen-Bauprojekte). Es wird ein gemeinsamer Aufräumtermin zu dritt vereinbart. Grundsatz für die künftige Werkzeugverwaltung: Maximal so viele Werkzeuge zugänglich wie Schüler:innen in der Gruppe (Regel: 16 Schüler = 16 Werkzeuge). Überhang wird in das Magazin ausgelagert.

Beschluss
Gemeinsamer Aufräumtermin wird organisiert. Werkzeugüberhang wird ausgelagert. Termin wird bilateral abgestimmt.

2.2 Parallelnutzung Technikraum & staubfreies Arbeiten

Die parallele Nutzung von Technikraum und Maschinenraum wird diskutiert. Bei laufenden Holzarbeiten (Sägen, Schleifen) ist eine vollständige Staubfreiheit im Technikraum schwer zu gewährleisten, sofern die Verbindungstür geöffnet ist. Als pragmatische Lösung wird empfohlen, für elektroniknahe Projekte vorgefertigte Holzteile zu nutzen, damit keine schwere Zerspanung im Technikraum notwendig wird.

Problem: Absauganlage
Die Absauganlage im Maschinenraum war mehrere Tage nicht funktionsfähig (Behälter zu zwei Dritteln voll). Die Reinigung obliegt momentan der Fachlehrkraft selbst. Es wird angemerkt, dass diese Aufgabe grundsätzlich auch durch die Schulassistenz übernommen werden könnte – angesichts der bestehenden Arbeitsbelastung ist dies jedoch nicht kurzfristig umsetzbar.

2.3 Schraubstöcke & Arbeitsfläche

Anfrage, ob an ein bis zwei Tischen die Metallschraubstöcke abgeschraubt werden können, um größere Werkstücke auflegen zu können. Die Mehrheit der Anwesenden kommt aktuell mit der bestehenden Bestückung aus. Die Frage bleibt für zukünftige Projekte offen.

Ergebnis
Kein Beschluss. Bedarf wird bei zukünftigen größeren Projekten erneut geprüft.

2.4 Lagerschränke

Zwei Holzschränke stehen im vorderen Bereich. Zuordnung der Schränke wird geklärt: Je eine Fachlehrkraft hat einen Schrank für persönliche Unterrichtsmaterialien. Ein abgeschlossener zweiter Holzschrank, dessen Schlüssel nicht eindeutig zuzuordnen war, wird vor Ort geöffnet und steht zur freien Nutzung bereit. Vereinbarung: Alle Fachkolleg:innen räumen ihre Schränke und das gemeinsame Materiallager perspektivisch durch.

Grundsatz Materiallager
Alles im Maschinenraum-Lager ohne persönliche Kennzeichnung gilt als freie Ressource. Persönlich zugeordnetes Material wird entsprechend beschriftet.

TOP 3 – Curriculum WPK Jahrgang 6: Betriebsbesuch & Verbrauchsmaterial

3.1 Betriebsbesuch im Kerncurriculum

Im aktuellen Kerncurriculum (KC) ist für den WPK Jahrgang 6 ein Betriebsbesuch vorgesehen. In der Runde besteht Einigkeit, dass dieser Punkt in der Praxis schwer leistbar ist: Die logistischen Anforderungen (Radius bei 90 Minuten, passende Betriebe, Koordination mit anderen Fächern) sind unverhältnismäßig hoch, zumal die Schüler:innen bereits Praktika absolvieren.

Beschluss
Der Betriebsbesuch wird aus der aktiven Unterrichtsplanung gestrichen. Im Protokoll wird dies als „Überarbeitung des KC" vermerkt. Eine formale Anpassung des schulinternen Curriculums erfolgt.

3.2 Verbrauchsmaterial WPK 6 – Geldeinsammeln entfällt

Bisher mussten Fachlehrkräfte Materialkosten bei Schüler:innen einsammeln, was bei vier Kurswechseln pro Halbjahr und bis zu 165 Schüler:innen pro Woche als erhebliche Belastung empfunden wurde. Nach einem Gespräch mit der Schulleitung (Herrn Kaiser) wurde signalisiert, dass hierfür ein Schulbudget bereitgestellt werden kann.

Konkret wird für den WPK 6 ein Projekt vorgeschlagen, bei dem Schüler:innen ein kleines Futterhaus bauen (vorgefertigte Teile, Schleifen, Schrauben, Bohren, ggf. Dachappe). Materialkosten: ca. 6,50 € pro Regalbrettpaar. Geplanter Budgetbedarf: ca. 1.000 € als Vorrat (reicht für WPK 6 sowie anderen Unterricht).

Beschluss
Geldeinsammeln bei Schüler:innen entfällt für WPK 6. Budget wird über die Schulleitung beantragt. Bedarf wird konkretisiert und gemeldet.
Offener Punkt: Lagerkapazität
Bei einer Sammelbestellung (z.B. 1.000 € Holz) ist die Lagerfläche im Werkraum begrenzt. Als Ausweichlösung wird die Turnhalle oder ein dortiger Lagerbereich vorgeschlagen.

TOP 4 – Materialbestellungen & Geräteanschaffungen

4.1 Elektronik-Verbrauchsmaterial

MaterialBedarf / MengeHinweis
Widerstände (130 Ohm)ca. 200 StückKosten gering; Sammelbestellung
LEDs (verschiedene Farben)Bestand ca. 100 Stück; aufstockenÜber Konrad oder Schulbedarf bestellen
4,5-Volt-BatterienBestand prüfen; ggf. 10 StückAlternativ: Vorhandene Trafos / Reihenschaltung 1,5-V-Batterien nutzen
Rundzangen2 Sätze (je Technikraum & Werkraum)16 Stück pro Satz; ermöglicht Metallarbeiten ohne Staubbelastung
Hinweis Batterien
Von der Anschaffung größerer Batterievorräte wird abgeraten, da Batterien im Schulbetrieb häufig leer vorgefunden oder weggeworfen werden. Empfehlung: Netztrafo (vorhanden) oder Reihenschaltung von 1,5-V-Batterien als robustere Alternative.

4.2 Akkuschrauber & Akkus

Der aktuelle Bestand umfasst fünf Akkuschrauber (Makita). Akkus werden regelmäßig leer vorgefunden, da Schüler:innen das Aufladen vergessen. Empfehlung: Zwei Ersatzakkus (Makita-kompatibel) nachbestellen. Eine zentrale Ladestation im Werkraum wird als sinnvoll erachtet. Bestellweg: über Herrn Matthias (schulinterner Bestellweg) oder direkt.

Pädagogischer Hinweis
Es wird empfohlen, Akkuschrauber im Unterricht vorrangig zum Bohren einzusetzen. Das manuelle Eindrehen von Schrauben mit dem Schraubendreher bleibt Pflichtübung, damit Schüler:innen das Kraftgefühl und die Grundtechnik erlernen.

4.3 Bohrmaschinen

Die neue Bohrmaschine zeigt Fehlfunktionen (vermutlich Platinenproblem; mehrfach in Foren beschrieben). Garantieanspruch besteht noch – Lieferschein/Rechnung muss für Reklamation besorgt werden (Zuständigkeit: Schulleitung/Verwaltung).

Diskussion über Anschaffung einer zusätzlichen robusten Standbohrmaschine (klassische Mechanik, kein Elektronikgetriebe, ca. 450 €). Hintergrund: Die vorhandenen Tischbohrmaschinen sind für Dauerbetrieb mit Schulklassen (25 Schüler:innen) nicht ausgelegt und fallen zunehmend aus.

Beschluss
Reklamation der neuen Bohrmaschine wird eingeleitet (Garantie). Anschaffung einer zusätzlichen mechanisch robusten Standbohrmaschine wird für den nächsten Haushalt beantragt.

4.4 Oberfräse

Eine Handoberfräse (mit Kabel, nicht Akku) wird als sinnvolle Ergänzung für das Fachbereichssortiment erachtet. Präferenz: Makita (wegen systemkompatibler Aufsätze und vorhandener Staubsaugeranschlüsse). Auf einen fest montierten Frästisch wird zunächst verzichtet.

Beschluss
Handoberfräse Makita (Kabel) wird in die nächste Bestellliste aufgenommen.

4.5 Elektrischer Handhobel

Bedarf für einen kompakten elektrischen Handhobel (Marke Festool oder Makita) wird festgestellt. Wichtig: Staubsaugeranschluss muss vorhanden sein (aktuelle Bosch-Geräte haben keinen kompatiblen Adapter).

Beschluss
Elektrischer Handhobel mit Staubsaugeranschluss (Makita oder Festool) wird in die Bestellliste aufgenommen.

4.6 Schrauben-Verbrauchsmaterial

Bestandsaufnahme ergibt: Schraubenvorrat ist für den laufenden Betrieb ausreichend, aber ein Aufstocken auf größere Mengen (z.B. 3×30, 4×35, 4×40) wird als sinnvoll erachtet. Bezugsweg: Hagebau oder Schraubendiscounter (günstiger als Schulbedarf). Bestellung über Matthias möglich.

TOP 5 – Projekt Lernbüro-Trennwände (Pilotphase SOL)

Im Rahmen der Pilotphase „Selbstorganisiertes Lernen" (Jahrgang 5, ab 2026/27) werden mobile Trennwände (Lernbüros) für Klassenräume benötigt. Die Fachkonferenz Technik & Werken prüft, ob diese Trennwände als schuleigenes Projekt gebaut werden können.

Materialidee aus dem Bestand

Im Werkraum sind ca. 60–70 Tischplatten-Abdeckungen (einfache Plattenware, ursprünglich für die BS 2 gefertigt) eingelagert, die aktuell nicht genutzt werden. Diese könnten als Ausgangsmaterial für dreiflügelige Trennwände dienen:

Umsetzung als AG
Da der Bau im regulären Unterricht schwer unterzubringen ist (Lärm, Staub), wird eine Realisierung im Rahmen einer Technik-AG vorgeschlagen. Lagerung der fertigen Trennwände ggf. in der Turnhalle (kurzer Transportweg per Sackkarre vorhanden).
Abstimmung mit Steuerungsgruppe SOL
Maße und genaue Anforderungen der Trennwände werden mit den Kolleg:innen Sonntag und Roolfs abgestimmt, bevor mit dem Bau begonnen wird.
Beschluss
Projekt Lernbüro-Trennwände wird grundsätzlich befürwortet. Umsetzung über Technik-AG. Maße und Anforderungen werden mit Steuerungsgruppe SOL geklärt. Vorhandene Plattenware wird als Ausgangsmaterial geprüft.

Unterschriften

Platzhalter – bitte nach Ausdruck unterschreiben.

Jan Becker – Fachkonferenzleitung (Datum / Unterschrift)
Matthias Carmona Schneider – Protokollant (Datum / Unterschrift)