Die Fachkonferenzleitung stellt fest, dass die Ladung fristgerecht erfolgt ist. Die vorliegende Tagesordnung wird ohne Änderungswünsche beschlossen.
Der hintere Bereich des Technikraums ist unübersichtlich und enthält nicht mehr benötigtes Material (u.a. alte Raketen-Bauprojekte). Es wird ein gemeinsamer Aufräumtermin zu dritt vereinbart. Grundsatz für die künftige Werkzeugverwaltung: Maximal so viele Werkzeuge zugänglich wie Schüler:innen in der Gruppe (Regel: 16 Schüler = 16 Werkzeuge). Überhang wird in das Magazin ausgelagert.
Die parallele Nutzung von Technikraum und Maschinenraum wird diskutiert. Bei laufenden Holzarbeiten (Sägen, Schleifen) ist eine vollständige Staubfreiheit im Technikraum schwer zu gewährleisten, sofern die Verbindungstür geöffnet ist. Als pragmatische Lösung wird empfohlen, für elektroniknahe Projekte vorgefertigte Holzteile zu nutzen, damit keine schwere Zerspanung im Technikraum notwendig wird.
Anfrage, ob an ein bis zwei Tischen die Metallschraubstöcke abgeschraubt werden können, um größere Werkstücke auflegen zu können. Die Mehrheit der Anwesenden kommt aktuell mit der bestehenden Bestückung aus. Die Frage bleibt für zukünftige Projekte offen.
Zwei Holzschränke stehen im vorderen Bereich. Zuordnung der Schränke wird geklärt: Je eine Fachlehrkraft hat einen Schrank für persönliche Unterrichtsmaterialien. Ein abgeschlossener zweiter Holzschrank, dessen Schlüssel nicht eindeutig zuzuordnen war, wird vor Ort geöffnet und steht zur freien Nutzung bereit. Vereinbarung: Alle Fachkolleg:innen räumen ihre Schränke und das gemeinsame Materiallager perspektivisch durch.
Im aktuellen Kerncurriculum (KC) ist für den WPK Jahrgang 6 ein Betriebsbesuch vorgesehen. In der Runde besteht Einigkeit, dass dieser Punkt in der Praxis schwer leistbar ist: Die logistischen Anforderungen (Radius bei 90 Minuten, passende Betriebe, Koordination mit anderen Fächern) sind unverhältnismäßig hoch, zumal die Schüler:innen bereits Praktika absolvieren.
Bisher mussten Fachlehrkräfte Materialkosten bei Schüler:innen einsammeln, was bei vier Kurswechseln pro Halbjahr und bis zu 165 Schüler:innen pro Woche als erhebliche Belastung empfunden wurde. Nach einem Gespräch mit der Schulleitung (Herrn Kaiser) wurde signalisiert, dass hierfür ein Schulbudget bereitgestellt werden kann.
Konkret wird für den WPK 6 ein Projekt vorgeschlagen, bei dem Schüler:innen ein kleines Futterhaus bauen (vorgefertigte Teile, Schleifen, Schrauben, Bohren, ggf. Dachappe). Materialkosten: ca. 6,50 € pro Regalbrettpaar. Geplanter Budgetbedarf: ca. 1.000 € als Vorrat (reicht für WPK 6 sowie anderen Unterricht).
| Material | Bedarf / Menge | Hinweis |
|---|---|---|
| Widerstände (130 Ohm) | ca. 200 Stück | Kosten gering; Sammelbestellung |
| LEDs (verschiedene Farben) | Bestand ca. 100 Stück; aufstocken | Über Konrad oder Schulbedarf bestellen |
| 4,5-Volt-Batterien | Bestand prüfen; ggf. 10 Stück | Alternativ: Vorhandene Trafos / Reihenschaltung 1,5-V-Batterien nutzen |
| Rundzangen | 2 Sätze (je Technikraum & Werkraum) | 16 Stück pro Satz; ermöglicht Metallarbeiten ohne Staubbelastung |
Der aktuelle Bestand umfasst fünf Akkuschrauber (Makita). Akkus werden regelmäßig leer vorgefunden, da Schüler:innen das Aufladen vergessen. Empfehlung: Zwei Ersatzakkus (Makita-kompatibel) nachbestellen. Eine zentrale Ladestation im Werkraum wird als sinnvoll erachtet. Bestellweg: über Herrn Matthias (schulinterner Bestellweg) oder direkt.
Die neue Bohrmaschine zeigt Fehlfunktionen (vermutlich Platinenproblem; mehrfach in Foren beschrieben). Garantieanspruch besteht noch – Lieferschein/Rechnung muss für Reklamation besorgt werden (Zuständigkeit: Schulleitung/Verwaltung).
Diskussion über Anschaffung einer zusätzlichen robusten Standbohrmaschine (klassische Mechanik, kein Elektronikgetriebe, ca. 450 €). Hintergrund: Die vorhandenen Tischbohrmaschinen sind für Dauerbetrieb mit Schulklassen (25 Schüler:innen) nicht ausgelegt und fallen zunehmend aus.
Eine Handoberfräse (mit Kabel, nicht Akku) wird als sinnvolle Ergänzung für das Fachbereichssortiment erachtet. Präferenz: Makita (wegen systemkompatibler Aufsätze und vorhandener Staubsaugeranschlüsse). Auf einen fest montierten Frästisch wird zunächst verzichtet.
Bedarf für einen kompakten elektrischen Handhobel (Marke Festool oder Makita) wird festgestellt. Wichtig: Staubsaugeranschluss muss vorhanden sein (aktuelle Bosch-Geräte haben keinen kompatiblen Adapter).
Bestandsaufnahme ergibt: Schraubenvorrat ist für den laufenden Betrieb ausreichend, aber ein Aufstocken auf größere Mengen (z.B. 3×30, 4×35, 4×40) wird als sinnvoll erachtet. Bezugsweg: Hagebau oder Schraubendiscounter (günstiger als Schulbedarf). Bestellung über Matthias möglich.
Im Rahmen der Pilotphase „Selbstorganisiertes Lernen" (Jahrgang 5, ab 2026/27) werden mobile Trennwände (Lernbüros) für Klassenräume benötigt. Die Fachkonferenz Technik & Werken prüft, ob diese Trennwände als schuleigenes Projekt gebaut werden können.
Im Werkraum sind ca. 60–70 Tischplatten-Abdeckungen (einfache Plattenware, ursprünglich für die BS 2 gefertigt) eingelagert, die aktuell nicht genutzt werden. Diese könnten als Ausgangsmaterial für dreiflügelige Trennwände dienen:
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