Zu Besuch in der alten Festungsstadt Winschoten (RZ vom 22.12.2017)

Oberschüler aus Weener lernten Stadtgeschichte kennen – und kauften für ein Frühstück ein
RZ WEENER/WINSCHOTEN.
Die Niederländisch-Schüler des 6. und 7. Jahrgangs der Oberschule Weener waren jetzt zu Gast in Winschoten. Die Schüler berichten dazu: »Bei nasskaltem Winterwetter erfuhren wir zunächst einiges über die alte Festungsstadt Winschoten. Drei Stadtführer erzählten auch einiges über jüdische Schicksale, denn vor der Zeit des Nationalsozialismus gab es eine sehr aktive jüdische Gemeinde in Winschoten. Dass die Orte Winschoten und Weener bei der Aufarbeitung der Geschichte in Kontakt zueinander stehen, zeigte uns ein Gedenkkranz mit einer Aufschrift des Bürgermeisters der Stadt Weener, der beim jüdischen Mahnmal lag.« Nach der Stadtführung gingen alle in Kleingruppen durch die Einkaufsstraße.
Jede Kleingruppe erhielt den Auftrag, Fragen zu Geschäften zu beantworten und Lebensmittel für ein gemeinsames niederländisches Frühstück einzukaufen. Dazu hatten sie einen Einkaufszettel und Geld von ihrer Lehrerin Sabrina Koetsier bekommen. Bei Begriffen wie »Vla«, »Pindakaas« und »Hagelslag« zeigten sich zunächst ratlose Gesichter. Doch später haben die Schüler dann doch erfolgreich Pudding, Erdnussbutter und Schokostreusel für ihr gemeinsames Frühstück gekauft.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 22.12.2017 (http://rheiderland.de/)