Einblicke ins Nachbarland – Neun Schüler aus den Niederlanden waren an der Oberschule in Weener zu Gast (RZ vom 20.04.2018)

Sytse, Katrien und Froukje (von links) bestaunten im Heimatmuseum die Knochenfunde des Mammuts.

Unterschiede zwischen der deutschen und niederländischen Kultur gibt es viele – zum Beispiel beim Grillen.
Von Tim Boelmann

WEENER. Schon seit drei Jahren besteht ein Austauschprogramm der Oberschule in Weener mit der Schule »Bogerman« in Wommels (bei Sneek). An drei Tagen lernten die neun Schüler aus den Niederlanden die Menschen und Kultur im Rheiderland kennen. »Die Grenzen in den Köpfen gibt es bei den Jüngeren nicht mehr«, sagt Lehrerin Annegret Mendel, die seit 23 Jahren in den Niederlanden Deutsch unterrichtet. Früher habe es viel mehr Vorurteile gegeben. »Es ist wichtig, nicht nur die Sprache zu lernen, sondern auch die Kultur und das Familienleben kennen zu lernen«, sagt Lehrerin Sabrina Koetsier von der Weeneraner Oberschule, an der 50 Schüler in zwei Wahlpflichtkursen die niederländische Sprache erlernen. Viele Schüler hätten im »Grenzgebiet« immer mehr mit Niederländern Kontakt, erklärt sie das große Interesse am Unterricht. Durch die Unterbringung in Gastfamilien können die niederländischen Schüler nicht nur ihre Sprachkenntnisse vertiefen, sondern auch die kulturellen Unterschiede erleben. Theoretisch vermittelte Inhalte im Unterricht werden so ganz praxisnah »unterrichtet«.
Die neun Austauschschüler aus den Niederlanden verbrachten seit Dienstag drei erlebnisreiche Tage in Weener. Zum Auftakt nahmen die Austauschschüler am Unterricht an der Oberschule teil. Auf dem Programm standen auch noch Ausflüge in den Papenburger »Zeitspeicher«, in den Kletterwald nach Surwold und ins Heimatmuseum nach Weener. An einem Abend wurde auch gemeinsam auf dem Schulhof der Oberschule in Weener gegrillt. Dabei sind Unterschiede zwischen den Nachbarländern deutlich geworden. »Die Bratwürste sind heiß begehrt. Und auch die Vielfalt von Salaten beim Grillen kennen wir in den Niederlanden so nicht«, sagt Lehrer Annegret Mendel. Deshalb werden wohl auch die Weeneraner Oberschüler oder Lehrkräfte beim Gegenbesuch Mitte Juni einige Bratwürste als Gastgeschenk im Gepäck dabei haben.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 20.04.2018 (http://rheiderland.de/)

Schon die Eltern kamen nach Weener – Schüler aus Les Pieux eingetroffen (RZ vom 07.04.2018)

Die Schülergruppe aus Les Pieux in Frankreich mit ihren Begleitern Pierre Paris (Zweiter von rechts) und Lilian Godefroy-Greeven (links) mit Schülern der Oberschule Weener, ihrem Schulleiter Dirk Kaiser (Dritter von links) sowie Lehrerin Amke Boelsen (Siebte von rechts) und Weeners Bürgermeister Ludwig Sonnenberg (Zweiter von rechts).

RZ WEENER. Eine Gruppe französischer Schülerinnen und Schüler aus Les Pieux ist am Mittwoch zusammen mit Schülern der Oberschule im Rathaussaal von Weener offiziell empfangen worden. Die französischen Schüler und ihre Begleiter waren am Dienstagabend in Weener eingetroffen. Die Gruppe hält sich noch bis zum 11. April in Weener auf. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Besichtigung der Firma Weener Plastik, der Gedenkstätte Esterwegen, der Papenburger Meyer Werft, des Klimahauses Bremerhaven und des Friesengestüts in Bunderhee. In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Sonnenberg die Bedeutung des Schüleraustausches für die Städtepartnerschaft.

Der Austausch auf schulischer Ebene findet seit 33 Jahren statt. Folglich berichteten einige der Gastschülerinnen und –schüler, dass bereits ihre Eltern am Schüleraustausch teilgenommen haben und dies sie in ihrer Entscheidung bestärkte, eine Deutschklasse zu besuchen. Sie hoffen, dass auch ihre eigenen Kinder später einmal beim Austausch mitmachen werden. Aus dem Schüleraustausch entstand im Jahr 1992 die offizielle Partnerschaft zwischen der französischen Gemeinde Les Pieux und der Stadt Weener. Erst im vergangenen Jahr war das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft in Weener gefeiert worden. Bürgermeister Sonnenberg dankte all denjenigen, die den Schüleraustausch und die Städtepartnerschaft unterstützt haben und weiterhin unterstützen und wünschte den Besuchern viele schöne Erlebnisse während ihres Aufenthaltes in Weener.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 07.04.2018 (http://rheiderland.de/)

Mut zur Ausbildung fördern (RZ vom 29.03.2018)

Es war eine lehrreiche Zeit: Nach dem Praktikum stellten sich Schüler, Ausbilder und Lehrer für ein Gruppenbild auf.

Schüler der Weeneraner Oberschule absolvierten ein Praktikum auf der Meyer Werft Die Schüler aus dem Rheiderland schnupperten Werft-Luft und knüpften erste Kontakte für ihre berufliche Zukunft. Von Tim Boelmann
PAPENBURG. Von der Planung bis zum fertigen Produkt: Die Meyer Werft in Papenburg intensiviert die Kooperation mit der Weeneraner Oberschule. Neun Schüler haben vor den Osterferien an einem besonderen Praktikum zur Berufsorientierung teilgenommen. Dabei wurde nicht nur Theorie vermittelt, sondern auch ganz praktisch gearbeitet. Das Praktikum soll deutlich machen, dass sich eine fundierte Ausbildung auszahlt. »Der Mut, diesen Schritt zu gehen, soll gefördert werden«, sagte Oberschuleiter Dirk Kaiser im RZ-Gespräch.

Mehr als zwei Wochen lang haben neun Schüler und Schülerinnen in zwei Gruppen in der Ausbildungswerkstatt »Werft-Luft« geschnuppert. Es wurde geplant, gesägt, geschraubt und gebohrt. Fünf Oberschüler bauten unter Anleitung insgesamt fünf große Sitzbänke, die nach den Osterferien auf dem Gelände der Oberschule aufgestellt werden sollen. »Die Schüler haben alles gut umgesetzt«, ist Ausbilder Theodor Friesenborg mit der geleisteten Arbeit zufrieden. Neben ihm standen auch zwei Meyer-Azubis den Oberschülern mit Rat und Tat zur Seite. »Wir haben gut zusammengearbeitet «, sagt Achtklässlerin Leonie. Nach dem Praktikum könnte sich Leonie vorstellen, den Beruf des Schweißers zu erlernen. Aber auch die Industriekauffrau ist noch im Rennen, sagte sie. »Wir haben viel gelernt«, sagt ihre Klassenkameradin Nadine. Sie war sogar in einem Team an Bord des Kreuzfahrtschiffes »Norwegian Bliss«. »Verlaufen habe ich mich nicht«, sagt sie. Nadine durfte unter Aufsicht zum Beispiel auch einen Druckmesser anbringen.

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Warten auf Weg-Freigabe an Oberschule (RZ vom 15.03.2018)

Der neue Verbindungsweg an der Oberschule in Weener kann immer noch nicht freigegeben werden.

An der Oberschule ist immer noch Geduld gefragt. Schon vor Weihnachten wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Denn das Wetter spielt nicht mit.
Von Tim Boelmann

WEENER. Die Bauarbeiten für einen neuen Weg zwischen den Gebäuden I und II der Oberschule in Weener verzögern sich weiter. Vor Weihnachten 2017 wurde mit dem Projekt begonnen (die RZ berichtete). Eigentlich sollten die Arbeiten bis Mitte Januar abgeschlossen werden. Schuld an den Verzögerungen soll das Wetter sein. »Durch den Frost in den vergangenen Wochen konnte das Wasser nicht wie vorgesehen im Boden verrieseln und das Wegematerial konnte sich nicht weiter setzen und verfestigen. Wenn der Boden es zulässt, findet eine Nachwalzung des Weges statt. Je nach Zustand ist eventuell eine weitere Walzung erforderlich«, heißt es auf RZ-Nachfrage aus dem Leeraner Kreishaus. Erst nach diesen letzten Arbeiten kann der neue Weg freigegeben werden, der auf dem Schulgelände auf dem angrenzenden Wall entsteht, damit von den Spielflächen der Grundschule nichts verloren geht. Wie berichtet, hatte sich die CDU in der Vergangenheit stark für den neuen Weg eingesetzt.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 15.03.2018 (http://rheiderland.de/)

Schüler nahmen an wichtiger Stadtratssitzung teil (RZ vom 16.03.2018)

Mitten im Geschehen: Acht Politik-Patenkinder der Oberschule Weener erlebten während der Ratssitzung im Saal des Heimatmuseums 90 Minuten Lokalpolitik hautnah. Quelle: RZ vom 16.03.2018

Am 15. März 2018 nahmen einige Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Politikerpatenprojekts an einer wichtigen Stadtratssitzung teil. Thema war u.a. eine von der Gruppe UGFG angestoßene Debatte im Stadtrat, die sich auch mit der Frage beschäftigte, ob die Verköstigung von Wohmobilisten mit Grünkohl zu den Kernaufgaben der Gesellschaft gehört. (Siehe RZ vom 16.03.2018)

Landkreis bereitet Ausschreibung vor – Für Erweiterung der Oberschule (RZ vom 01.03.2018)

hsz WEENER. Das Gebäudemanagement des Landkreises Leer bereitet die Ausschreibung der Bauarbeiten für die Erweiterung der Oberschule an der Wiesenstraße in Weener vor. »Die Leistungsverzeichnisse sind derzeit in Arbeit«, teilte Jens Stöter, Pressesprecher der Kreisverwaltung, auf Anfrage der RZ mit. Der Baubeginn sei in den Sommerferien geplant, die Ende Juni anfangen, ergänzte Stöter – vorausgesetzt, bis dahin werden die Baugenehmigung erteilt und die Leistungen an Unternehmen vergeben. Die Fertigstellung sei Ende 2019 vorgesehen. Offen ist derweil nach wie vor, wie die Gebäude der Oberschule an der Floorenstraße nach der Zusammenführung der Standorte an der Wiesenstraße genutzt werden sollen. »Es gibt noch keine Planungen nach Auszug der Schule«, so Stöter. Fest steht nach seinen Angaben, dass die Sporthalle an der Floorenstraße in Betrieb bleiben wird.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 01.03.2018 (http://rheiderland.de/)

Förderverein der Oberschule Weener mit neuem Vorstand (RZ vom 12.12.2017)

Der Förderverein der Oberschule Weener hat auf seiner Mitgliederversammlung eine neue Satzung verabschiedet und einen neuen Vorstand gewählt. Den neuen Vorstand bilden nun (hinten von links nach rechts) Klaus Schulz (Beisitzer), Agnes Meiss (2. Vorsitzende), Dorothea Pleßow (Schriftführerin), Hasso Rosenthal, Jan Röskens und Jans Poppen (alle Beisitzer) sowie (vorne von links nach rechts) Stefan Kuper (Kassenwart), Sheila Kuper (Beisitzerin) und Christine Poppen (1. Vorsitzende). Ein besonderer Dank ging an Hasso Rosenthal für seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz für den Schulförderverein. Rosenthal stellte sich nicht erneut für die Arbeit des geschäftsführenden Vorstands zur Verfügung. Durch seine Tätigkeit als Beisitzer bleibt er dem Verein aber weiterhin verbunden.

Quelle: Rheiderlandzeitung vom 12.12.2017 (http://rheiderland.de/)

»Nutzt die Chance, etwas zu verändern« (RZ vom 10.02.2018)

Die Politik-Patenkinder, Paten, Lehrer und Projektkoordinatorin Angelika Janßen-Harms (links) sowie Bürgermeister Ludwig Sonnenberg nach dem Auftakt des Projektes.

19 Schülerinnen und Schüler nehmen in diesem Jahr am Politikerpatenprojekt teil.

»Das Wissen um das Funktionieren des politischen Systems gehört einfach zur Bildung dazu«, findet Bürgermeister Ludwig Sonnenberg.
Von Michael Hoegen

WEENER. Es war nicht die richtige Zeit, aber der richtige Ort. Schauplatz: Der Saal des Rathauses an der Osterstraße in Weener. Bürgermeister Ludwig Sonnenberg begrüßte gestern 19 Schülerinnen und Schüler der Förderschule und der Oberschule aus Weener zum offiziellen Auftakt des Poltikerpatenprojektes im Rathaus. »Auch als Schüler kann man Politik machen«, ist er überzeugt. Im Rathaussaal, wo jetzt Jugendliche, Offizielle und Paten im lockeren Gespräch zusammen saßen, tagen sonst im Regelfall die Fachausschüsse des Stadtrates. Bürgermeister Sonnenberg freute sich, bereits die neunte Auflage des Projektes einläuten zu können. »Das spricht für sich und demonstriert gleichzeitig den Stellenwert des Projektes. Es zeigt, dass wir einen richtigen Ansatz verfolgen.«

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